Über den Schriftschlag-Verlag

Die Miniatur-Bücher des Schriftschlag-Verlages greifen nach dem scheinbar Un(be-)greifbaren und vermitteln es in erzählerischer Form weiter. Es wäre jedoch verfehlt zu behaupten, sie würden den Zeitgeist in sich aufsagen, verarbeiten, um sodann das, was sie daraus gezogen haben, rückwärts auszuspucken: Nein! Sie erweisen dem Zeitgeist ihre Referenz! Ihnen ist jederzeit bewusst, was sie ihm schuldig sind. Und sie sind gewillt, ihre Schulden zu zahlen. Immerhin begründet der Zeitgeist sie und nicht sie ihn – wenngleich sie nun schüchterne Versuche starten, ihn mitzudefinieren. Deshalb legen sie ihn auf der wunderbaren Meta-Ebene, die sie eigens für ihn ausgerollt haben, aufs Kreuz. Der Leser betritt somit mit dem Autor zusammen diese Meta-Ebene, was ihm für den etwas längeren Moment der Lektüre die Möglichkeit offeriert, von, je nachdem: oben, unten, links oder rechts auf jenen Kern zu blicken, mit dem sie untrennbar verbunden bleiben.

 

Bislang im Schriftschlag-Verlag erschienen:

Schriftschlag #1:

Der Scherenschleifer und sein Sohn. Eine Familiengeschichte. Aus den Aufzeichnungen eines Scherenschleifers.

 

Schriftschlag #2:

Baudrillard im Bild. Ein fataler Comic.

 

Schriftschlag #3:

Der letzte böse Mensch.

 

 

Es handelt sich um jeweils um Miniaturbücher im edlen A5-Format, die vom Schriftschlag für einen höchst symbolischen, aber knallharten Beitrag, und zwar 1 €, angefordert werden können.