Über den Sand im Getriebe

All den unerschüttlich Mutigen,  die sich endlich ein Herz gefasst und beschlossen haben, fortan Sand im Getriebe zu sein, seien zwei unerlässliche Informationen mit auf den sicher steinigen Weg gegeben.

1) Es wird keineswegs Sand in ein funktionierendes Getriebe gestreut, sondern das Getriebe gruppiert sich um einen lange vorher anwesenden Sand. Der Ursprung des Getriebes liegt in seinem Sand. Man glaubt nur, das Getriebe sei vorher da und weil man das glaubt, stimmt es auch.

2) Erstaunlicherweise ist es der (zer-)störende Sand, der das Getriebe nicht nur zum Laufen bringt, sondern es auch am Laufen erhält. Ohne Sand funktioniert das Getriebe nicht nur nicht, ohne Sand bedürfte es gar nicht erst eines Getriebes. Natürlich, viel Sand, zuviel Sand, der in das Getriebe eingestreut wird, blockiert dieses Getriebe, aber zuviel Sand blockiert nicht nur das Getriebe, zuviel Sand ist auch ein Getriebe.

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